Parkett erobert nun auch Bad und Küche

Parkett wurde bisher meist nur in Wohnzimmern oder Schlafzimmern und ähnlichen Räumen verwendet. Es heißt, dass Parkett anfällig sei, nach einiger Belastung schlechter aussieht und Wasser und Holz vertragen sich ja eh nicht. Dies ist jedoch nicht der Fall. Wenn man ein paar Tipps beachtet und sich für den richtigen Boden entscheidet, ist Parkettboden auch in Badezimmern oder Küchen gar kein Problem.Es wird oft abgeraten, einen Holzboden in einem Raum mit viel Wasser und hoher Luftfeuchtigkeit zu verlegen. Bei Parkett gilt dies nicht zwingend, so ist der Vorsitzende der deutschen Parkettindustrie, Ralph Plessmann der Ansicht, dass Parkett auch in stark beanspruchten Räumen verwendet werden kann. Im Badezimmer zum Beispiel bieten sich harte Holzarten wie Eiche oder Nussbaum sehr gut an. Auf dem Holzboden hat man ein viel angenehmeres Gefühl beim Barfußgehen, als auf Fliesen. Bei Schiffsplanken, die ständig dem Wasser ausgesetzt sind, werden Hölzer wie Jatoba, Doussie oder Merbau verwendet. Doch in Deutschland sollte man von Tropenholz Abstand nehmen, wenn man sich unserer ökologischen Verantwortung bewusst ist. Doch auch einheimische Bäume bieten entsprechendes Holz für feuchte Räume, wie zum Beispiel Räuchereiche. Im Badezimmer ist die Luftfeuchtigkeit beim Duschen zwar kurzzeitig höher, doch wenn man ausreichend lüftet, ist die leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit kein Problem für ein hochwertiges Parkett. Hier bietet sich das Verlegen lassen durch einen Fachmann an.

Bei entsprechender Versiegelung ist es kein Problem Parkettfußböden auch in stark belasteten Räumen wie der Küche auszulegen. Bei entsprechend dicker Nutzschicht kann man den Boden leicht ausbessern, und kleine Macken schnell entfernen lassen.

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